Aktuelles

Terminvorschau:

 

Die nächste Monatsversammlung findet voraussichtlich am  01. Dez. 2017 am Ankerplatz in unserem MK-Heim ab 19 : 00 Uhr statt. Förderer und Freunde der Seefahrt sind herzlich willkommen.

 

An der Zentralveranstaltung zum Volkstrauertag am 19.  Nov. 2017 bittet der Vorstand alle Mitglieder in Uniform im Stadttheater am Europaring teilzunehmen. Der Treff beginnt um 12: Uhr !

Die MK-Adventsfeier findet im Clubraum des TV-Ratingen ab 15:00 Uhr statt ! Die Aufbau-Crew bitte rechtzeitig dort sein. Es wird noch um Kuchenspenden  gebeten.

 

"Kurfürst-Jan-Wellem-Pokalschießen am 8./9. Sept 2017"

 

Traditionell fandt das "Kurfürst-Jan-Wellem-Pokalschießen" des Reservistenverbandes Düsseldorf statt.

33. Internationale Kurfürst Jan Wellem Pokal

 

 Nachdem ich im Mai 2 Teams angemeldet hatte wusste ich im August dass auch in diesem Jahr nur ein Team teilnehmen kann. Na gut, besser als nichts.

 

Bereits am Freitagabend nahmen wir zu dritt am Empfang durch Bürgermeister Friedrich Conzen im Düsseldorfer Rathaus teil. Dort wurden wir auch vom stellv. Kommandeur des Landeskommandos Oberst Martin Braterschofsky und Oberstlt. D.R. Wolfgang Wehrend, Landesvorsitzender des Reservistenverbandes begrüsst.

 

 

 

So machten wir uns mit 4 Personen (Gerd Cronenberg, Horst Eiserloh, Agnes Schmidt und ich am frühen Samstagmorgen gegen 6 Uhr auf den Weg zum Tagungszentrum der Bundeswehr an der Knittkuhler Str. Dieter Guszahn war über die Sportschützen ebenfalls dabei. Nach einer längeren Fahrt trafen wir dann auf dem Schießanlage der BW in Geilenkirchen ein. Das Wetter war durchwachsen aber zumindest trocken – das sollte sich aber im verlauf des Tages noch gründlich ändern.

Nach der Begrüßung und einem Brötchen-Imbiss fingen wir diesmal mit der Pistole P8 an. Und bereits hier entpuppte sich Agnes zum Geheimfavoriten, sie erzielte die meisten Treffer, u.a. 2 10er. Und es sollte noch besser kommen. Als nächstes absolvierten wir das „gute alte“ MG3 mit 15 Schuß und 3 Zielen, auch hier ließ Agnes die Scheibe nicht heil und holte ordentlich Punkte. Nach einer kurzen  Kaffeepause gingen wir dann den längeren Weg zum G36 Schießstand. In diesem Jahr wurde wieder auf Klappscheiben geschossen. 7 Schuß auf 250m. Auch hier konnte Agnes überzeugen. Jetzt wurde es auch Zeit zum Mittagessen. Und hier erlebten wir den wahren Grund unserer Teilnahme: die gute Erbsensuppe der BW mit Brötchen aus dem Napf genossen, ein wahrer Genuss.

 

Leider schlug jetzt allerdings das Wetter um, es goss wie aus Kübeln und hörte auch bis zum Ende der Veranstaltung nicht mehr auf.

Gegen 17:30 Uhr waren wir zurück im Tagungszentrum. Jetzt hieß es mit Spannung warten, waren wir unter den ersten 3 der jeweiligen Wertungen?  Bei den Einzeldisziplinen und dem Einzelschützen tauchten wir nicht auf, was uns auch Überrascht hätte. Aber dann wurde die beste Einzelschützin aufgerufen. Im ersten Anlauf meldete sich keiner, wohl schon abgefahren. 

Laut Regel wird dann aus dem 2. Platz der 1. und dann kam die Überraschung: beste Einzelschützin 2017 ist AGNES SCHMIDT – nachdem sie 2016 noch den letzten Platz gemacht hatte. 

 

Nun wurde das Essen eröffnet, es gab Sauerbraten aus Pferdefleisch mit Rotkohl und Klößen, genau das richtige nach dem anstrengenden erfolgreichen Tag.

U.F.

 

 

 

Sommerfest der MK am 08. Juli 2017

 

Noch rechtzeitig vor den Sommerferien veranstaltete die Marinekameradschaft „Admiral Graf Spee“ ihr diesjähriges Sommerfest. Neben zahlreichen Mitgliedern konnte der 1. Vorsitzende Udo Franke auch eine ganze Reihe von Abordnungen befreundeter Vereinen und Gäste begrüßen.  So unter anderem die amtierende Homberger Schützenkönigin Bettina Droste, den Ehrenvorsitzenden der Ratinger Reservistenkameradschaft Hans Dutschke, Michael Brüster, den Schützenchef der Tiefenbroicher St. Sebastianus Bruderschaft und eine Abordnung der Marinekameradschaft Friedrichstadt aus Düsseldorf. Auch der 1. stellv. Bürgermeister Wolfgang Diedrich konnte – trotz vieler weiterer Veranstaltungen an dem Samstag -  vorbeischauen. Die weiteste Anreise hatte allerdings ein ehemaliger WIESEL – Fahrer: Herbert Kleis fuhr 1982 auf dem 1. Patenboot der Stadt Ratingen wohnt heute in der Nähe von Trier und war extra für das Fest nach Ratingen gekommen, um alte Bekannte von damals wieder zu sehen.

 

 

MK-Mitglied Elvira Henze und ehemaliger Wiesel-Fahrer Herbert Kleis

In diesem Jahr war uns der Wettergott wohlgesonnen, so konnten bei gekühltem Ratinger Alt und Gegrilltem auch viele interessante Gespräche geführt werden. Musikalisch wurde der Nachmittag vom Tiefenbroicher Urgestein Martin Herzberg gekonnt begleitet.

 

U.F.

 

 

Niederländische Marinetage

 

Vom 23. bis 25. Juni besuchte eine Gruppe von Mitgliedern der Marinekameradschaft "Admiral Graf Spee" Ratingen die Marinetage 2017 und die SAIL in Den Helder im Norden der Niederlande. Der Audflug war schon länger geplant, so machten sich am Freitagmorgendie Teilnehmer mit PKW's auf den 300 km langen Weg.

Zur gebuchten Unterkunft ging es mit der Fähre rüber nach Texel in einen Apartementkomplex. Den Rest des Tages wurden mehrere Sehenswürdigkeiten der Insel erkundet, wie das Museum am Flugplatz und De Koog. Samstag ging es dann zum Hafen von Den Helder. Erst wurden die vielen großen Segelschiffe bewundert.

(z.B. "MIR", "KRUZENSTERN", "MIRCEA".

Die "Kruzenstern"

Patroillienschiff der HOLLAND-Klasse beim Auslaufen aus dem Hafen

Auf der "MIRCEA" werden demnächst die deutschen Offiziersanwärter ihre Ausbildung erhalten, da wie bekannt ist, die "GORCH FOCK" noch länger in der Werft ist.

Anschließend ging es rüber in den Marinehafen, hier konnten nahezu sämtliche niederländischen Einheiten erkundet werden : Vom U-Boot der Walrus-Klasse bis zum größten, dem Dock-Landungsschiff "KAREL DOORMAN". Der Blick von der Brücke war wirklich beeindruckend. Da die letzte Fähre schon um 21:30 Uhr fuhr, mussten wir auf das Feuerwerk vezichten. Dafür besuchten wir  noch den Strand auf Texel, welcher einer der schönsten an der Küste sein soll. Am Sonntagabend waren wir wieder wohlbehalten und um viele maritime Eindrücke reicher zurück in Ratingen.

v.l.: Feuerwehr-Chef Rene Schubert, OMt. David Weber u. OMt. BU Patrick Kuhn

Neuigkeiten aus der MK und DMB :

 

                                                                                                                                                                                                     Neue Mitglieder :

 

Die Marinekameradschaft hat sich um 2 neue Mitglieder verstärkt  und zwar seit dem 01.06. sind die Kameraden Manfred Kock und Ulf Heimeshof  zu uns gestossen.

Wir wünschen Beiden ein herzliches Willkommen und gute Tage bei der MK.

Der Deutsche Marinebund e.V. (DMB) informiert :

1.  Der DMB-Online-Shop (http://www.maritime.sg.de) und (http://www.maritimer-onlineshop.de) ist neu gestaltet worden:

- Übersichtliches Menü

- Automatische Anpassung an Wiedergabegeräte (Handy, Tablett, PC, etc.

- Zahlung per PayPal oder Kreditkarte

- Kunden-Newsletter

- Einsicht der Warenverfügbarkeit

- Dynamische Versandkosten (keine Pauschale mehr)

- Vereinfachte Administration

2. Einheitlicher DMB / MK-Anzug:

-Jacke / Blazer (marineblau)

- Graue Hose

- Weißes Hemd

Hinweis: Die bisherigen Lieferanten haben diese aus der Produktion genommen.

Deshalb hat der DMB einen neuen Lieferanten im Gespräch und wird in Kürze im Online-Shop individuell nach Größenangabe bestellt und geliefert werden können.

Der DMB bittet um einheitliche Anzugsordnung.

Die offizielle Marineuniform darf natürlich weiterhin getragen werden.

 

Landesverbandstag  des LV Nordrhein 2017

Am 20. Mai früh um kurz nach 07:00 Uhr holte mich, den 1. Vors., der Kamerad Gerd zu unserem "Ausflug" nach Bonn ab. Die Sonne war schon aufgegangen und auf den Autobahnen war - trotz der Baustellen - kaum verkehr. So kamen wir schon eine knappe Stunde später in Bonn-Duisdorf auf dem "Berg" an. Wir waren tatsächlichfast die Ersten, nur der Schäatzmeister der LV Karl-Heinz Keuken stand schonan der Strasse und machte den Einweiser zum Parkplatz. Aber es dauerte nicht lange und es wurde Betriebsam, die Bonner MK-Mitglieder unter Führung ihres Vorsitzeneden Berthold Heupel trugen die letzten Teile in das dem Vereinsheim gegenüber liegendem Lokal "Zum Zwilling" und die restlichen Teilnehmer kamen an. Immerhin schafften Abordnungen von 16 MK's (von 26 im LV bestehenden) den Weg nach Bonn. Eine weitere Zahl: 764 Mitglieder waren Ende März im LV-Nordrhein registriert. Hier der Pressebericht des LV:

Bei herrlichem Wetter und kontakfreudigen Teilnehmern begann um 10:00 Uhr der diesjährige Landesverbandstag in Bonn, nahe der Hardthöhe.

Ausrichter war in diesem Jahr die MK Bonn-Duisdorf

"Eisbrecher Stettin" e.V. Mit einigen kompetenten Gästen, so der Präsident des DMB Karl Heid, den Vizepräsidenten Werner Schiebert und Dr. Michael Stehr, der Bezirksbürgermeisterin Fr. Petra Thorand, der 2. Vorsitzende des Freundeskreises EGV "Bonn", aber auch aus dem Vorstand des Freundeskreises der Fregatte "Nordrhein-Westfalen" war der Kamerad Volker Münchow dabei.

Alle vorher Genannten hielten einen überschaubaren Vortrag und man konnte Ihnen ansehen, dass sie über die Einladung erfreut waren.

Der weitere Verlauf bestand darin, die  Tagesordnungspunkte abzuarbeiten.

Nach der Trauerminute und Ehrungen für verdiente und langjährige Mitglieder wurden die Berichte der Vorstandsmitglieder vorgrtragen. der Schatzmeister konnte einen positiven Kontostand des LV vorweisen und lobte die sparsame Arbeitsweise  der übrigen Vorstandsmitglieder.

Anschliessend fanden Wahlen statt, denn es musste der gesamte Vorstand neu gewählt werden.

Als Wahlleiter stellte sich der Kamerad und Vizepräsident Dr. Michael Stehr zur Verfügung und leitete sehr soverän.

Zur Wahl standen der LV-Leiter Rudi Borsch, der Geschäftsführer (stellv. LVL) Hans-Jürgen Gutsch, der Schatzmeiseter (stellv. LVL) Karl-Heinz Keuken und der Referent für Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Viergutz.

Alle Kameraden nahmen die Wahl an.

Nach dem Schlusswort und Überreichung des Flaggenbandes durch den LV-Leiter wurde die Tagung geschlossen und man wechselte die Strassenseite hinüber zum MK-Heim- Dort hatte die MK einen Grillstand und ein Zelt - für alle Fälle - aufgebaut. Nach dem Mttagessen wurde sich verabschiedet, in der Hoffnung, sich im nächsten Jahr wiederzusehn !

Leider wurde während der Tagung keine für 2018 ausrichtende MK gefunden und somit kann sich jede MK noch einbringen. Bei einem funktionierenden LV dürfte dies kein Problem sein.

(Quelle: DMB-Nordrhein Hompage)

 

Jahreshauptversammlung in der MK

 

Fast die Hälfte aller Mitglieder konnte der 1. Vorsitzende der Marinekameradschaft „Admiral Graf Spee“ zur Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Ratinger Brauhaus am 10. 03. 2017 begrüßen. Neben einer Jahresrückschau auf 2016 gab der Vorsitzende einen Bericht zu den bereits gelaufenen Veranstaltungen wie den Feuerschiffsabend und Karneval mit Ex-Wiesel-Fahrern. Immerhin konnten noch 4 ehemalige Angehörige des ehemaligen Patenbootes in Ratingen begrüßt und u.a. am Karnevalsfreitag die Ratinger Feuerwache besucht werden.

 

Im Anschluss fanden die Wahlen statt. Als 1. Vorsitzender wurde Udo Franke einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch Schriftführer Heinz Otten und Beisitzer Erhard Fastie wurden einstimmig in ihren Ämtern wieder gewählt.

 

Nach der obligatorischen Gulaschsuppe gab der 1. Vorsitzende noch eine kurze Vorschau auf das angelaufene Jahr und wünschte den Anwesenden einen störungsfreien Heimweg.

 

Infos über Expatenschaft mit S 79 "Wiesel"

 

Am 16. Nov. 2016 findet ein historischer Tag statt : Im Stützpunkt "Hohe Düne" in Warnemünde wird das 7. Schnellboot-Geschwader außer Dienst gestellt. Hiermit endet die Aera der deutschen Schnellboote !

Bericht siehe unten unter "Alle Mann von Bord"

 

 Eine Ära geht zu Ende :

Nach mehr als 42 Jahren endet die langjährige Patenschaft der Stadt Ratingen, sowie dem Mitpatenschaftsträger Marinekameradschaft Adm. Graf Spee mit dem Schnellboot der Deutschen Marine : "Wiesel". Ein Bericht mit Fotos der Außerdienststellung können sie unter "S-Boot Wiesel" einsehen.

 

Die "Wiesel" lebt :

Auch im Jahre 1 nach Beendigung der Patenschaft zum Schnellboot S79 WIESEL wurden die blauen Marineuniformen im Ratinger Karneval gesichtet. Insgesamt 6 „Ex“ WIESEL-Fahrer  waren von Donnerstag bis Montag zusammen mit Mitgliedern der Marinekameradschaft in Ratingen unterwegs. Gerne wären noch mehr gekommen, um den Ratinger Karneval zu feiern, aber nach der Ausserdienststellung am 14. Dezember vergangenen Jahres wurden sie auf andere Boote und Schiffe versetzt oder befinden sich auf Marineschulen zwecks Weiterbildung (und Beförderung). Da können sie dann nicht so einfach "Dienstfrei" bekommen, um die ehemalige Patenstadt zu besuchen. Aber eine große Anzahl ist sich einig, auch im nächsten Jahr – und dann hoffentlich wieder mit Rosenmontagszug –  teil zu nehmen.

 


                                                                                                                                                               Alle Mann von Bord!

 

Nachdem das Patenboot der Stadt Ratingen- S79 WIESEL – bereits am 14. Dezember vergangenen Jahres außer Dienst gestellt wurde, endete vergangene Woche die Ära der Schnellboote in der Deutschen Marine endgültig. Auf Einladung der Marine nahm eine kleine Abordnung der Marinekameradschaft „Admiral Graf Spee“ an der feierlichen Zeremonie der Außerdienst-Stellung des 7. Schnellbootgeschwaders am 17. November in Rostock teil. Bereits am frühen Morgen wurden im Stützpunkt "Hohe Düne" die letzten vier Boote des Geschwaders (Hermelin, Zobel, Frettchen und Hyäne) von ihren noch verbliebenen Besatzungen außer Dienst gestellt.

Der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Kaack bedankte sich vor den zahlreich anwesenden Gästen bei den Besatzungen stellvertretend für die jahrelange hohe Einsatzbereitschaft der Schnellbootfahrer – im Marine-Jargon auch „Ostsee-Rocker“ genannt – und ließ die Truppenfahne mit dem Geschwaderband einrollen. Damit ging nach insgesamt 55 Jahren die Ära der deutschen Schnellboote zu Ende.

Die Abordnung konnte bei diesem Besuch auch noch mal  „unsere“ WIESEL besuchen, der mit 2 weiteren Schwesterbooten am Nachbarpier seinem Schicksal entgegen sieht. Mit der Kennung „ EX-WIESEL“ und der meisten Aufbauten beraubt sieht er sehr traurig aus wie der 1. Vorsitzende Udo Franke feststellen muss.

Die  vier letzten Boote

Ehrenkompanie mit Truppenfahne beim Einmarsch

Abnahme des Geschwaderbandes von der Truppenfahne


                                                       Ex-Wiesel  von vorne (außenliegend)                                                                                                                                                                                                                                     Ex-Wiesel von hinten (außenliegend)

 

Besuch eines Soldatenfriedhofs in Schweden

und

Gedenken an Johann Kinau alias "Gorch Fock" zum 100. Todestag

"Seefahrt ist Not" - im Gedenken an Johann Kinau alias Gorch Fock "....die GORCH FOCK trägt stolz und ehrend diesen Namen an seine Verbundenheit zur See". So der Kommandant Kapitän zur See Brandt in seinem Grußwort.

Während das Segelschulschiff GORCH FOCK noch zur Instandsetzung im Dock einer Bremerhavener Werft liegt, hat sich Mai / Juni 2016 eine 8-köpfige Abordnung  der Besatzung unter der Führung vom Kommandanten Kapitän zur See Nils Brandt auf einem Dienstsegelboot der Marineschule Mürwick "ASTA" auf den Weg zur schwedischen Schäreninsel "Stensholmen" (nördlich von Göteborg) gemacht, um an den Feierlichkeiten zum Gedenken an die gefallenen Soldaten der Skagerrak-Schlacht teilzunehmen. Diese Reise wurde mit einer nautischen Weiterbildung kombiniert und hatte auch einen seemänisch und navigatorich anspruchsvollen Charakter, insbesondere die Abschnitte durch die schwedische Schärenlanschaft.

Am Tag vor der Gedenkveranstaltung hat die Besatzung der ASTA einen Arbeitseinsatz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) auf dem Soldatenfriedhof unterstützt.

Die mit der Zeit verwitterten Grabsteine wurden gerade gerückt, kräftig abgebürstet und die Gravuren der gefallenen Soldaten mit Farbe wieder aufbereitet.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Der Soldatenfriedhof auf Stensholmen / Schweden

                                                                                                                       Begradigung der Grabsteine                                                                                                                                                                                                                                                                                    Nachpönen der Inschriften

Am Nachmittag des 01. Juni 2016 fand die vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge organisierte Gedenkveranstaltung auf der Schäreninsel statt. Unter den über 150 Teinehmern war neben der Delegation des Segelschulschiffes GORCH FOCK auch der Enkel des berühmtem Namensgebers des Segelschulschiffes der Deutschen Marine, Jan Kinau, sowie ein Paar des von GORCH FOCK im Jahre 1906 mitbegründeten norddeutschen Folklorevereins "Finkenwarder Speeldeel".

Im Grußwort des Kommandanten der GORCH FOCK sagte er u.a. "... die GORCH FOCK trägt stolz und ehrend diesen Namen an seine Verbundenheit zur See."

Den würdigen Rahmen rundete der Kirchenchor aus Fjällbacka und eine Predigt des örtlichen schwedischen Pfarrers.

Den Abschluss bildete die Übergabe des ersten Grabsteins Johann Kinau durch den VDK an Kapitän zur See Brandt, mit der Bitte, diesen an einen würdigen Ort an der Marienschule Mürwick aufzustellen.

 

rechts: Ansprache vom Kommandanten der GORCH FOCK während der Gedenkveranstaltung

Fotos und Text von Kpt.Ltn. Thomas Miatke (Nebenamtlicher Presseoffz. des SSS GORCH FOCK)

Grabstein von Gorch Fock (Johann Kinau) nach den Grabpflegearbeiten

links: Übergabe des ersten Grabsteins Johann Kinau an Kapitän zur See Nils Brandt